Margit Bendokat Schauspielerin

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Vita

Margit Bendokat, geboren am 12. August 1943 in Templin, absolvierte zuerst eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin bevor sie an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, heute die Hochschule Ernst Busch, ihre Schauspielausbildung begann. Ihr Schauspieldebüt gab sie 1964 in Parchim, ehe sie 1965 an das Deutsche Theater engagiert wurde, wo sie bis zum Ende ihrer Schauspieltätigkeit zum Ensemble gehörte. 

Neben ihrer Theatertätigkeit auf der Bühne war Margit Bendokat auch in vielen Fernseh- und Filmproduktionen zu sehen. So zum Beispiel in Aimée und Jaguar (Regie Max Färberböck), Herr Lehmann (Regie Leander Haußmann), Willenbrock (Regie Andreas Dresen) und Bornholmer Straße (Regie Christian Schwochow).

Sie hat am DT in schier unzähligen Inszenierungen auf der Bühne gestanden. Eine kleine Auswahl:  als Ottilie in 1913 von Carl Sternheim (1964), als Agafia in Heirat von Nikolai Gogol (1967), als Magd in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist (1975), als Frau Lachmann in Michael Kramer von Gerhart Hauptmann (1978), als Magdalena in Bernarda Albas Haus von Federico Garcia Lorca, als HO-Verkäuferin in Der Lohndrücker von Heiner Müller (1988). Zu sehen war sie 2004 auch als Linda Loman in Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller (Regie: Dimiter Gotscheff),  in Roland Schimmelpfennigs Idomeneus (Regie: Jürgen Gosch), in Über Tiere von Elfriede Jelinek (Regie: Nicolas Stemann) und in William Shakespeares Ein Sommernachtstraum in der Regie von Andreas Kriegenburg. 

Für ihre Rolle in Aischylos’ Die Perser war sie 2007 für den Faust-Theaterpreis  in der Kategorie Beste darstellerische Leistung im Schauspiel nominiert. 2010 wurde sie mit dem Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung  ausgezeichnet und unter die Schauspielerinnen des Jahres in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute gewählt.

Margit Bendokat ist Ensembleehrenmitglied des Deutschen Theaters Berlin.