ATT Atelierautor*in • Zehra Sönmez •

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Vita

Zehra Sönmez, geboren 2002, lebt und arbeitet in Dortmund als Autorin, Dramaturgin und Künstlerin. Nach ihrem Studium der Kunst, Bildungswissenschaft, Germanistik und Deutsch als Zweitsprache an der Technischen Universität Dortmund studiert sie aktuell deutsch-türkische Rechtswissenschaft in Köln und Istanbul sowie in einem Parallelstudium Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. In ihren wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt sie sich mit ästhetischer Bildung unter Anbetracht rassismuskritischer Perspektiven sowie affektiven Bildungs- und Subjektivierungsprozessen in postmigrantischen Lebenskontexten. Als Dramatikerin debütiert Sönmez mit 16GB: Tischtennisplattenpolitik. Über das Unbehagen weicher Hände am Theater an der Parkaue in Berlin; die Uraufführung findet hier am 5. November 2026 statt. Für dieses Stück erhielt sie 2024 den 1. Berliner Stückepreis für junges Publikum; zudem wurde es für den Heidelberger Stückemarkt 2025 nominiert und im Rahmen des Autor*innenwettbewerbs gelesen. Mit lacrimoser.heizkörper war Sönmez 2026 auf der Longlist des Heidelberger Stückemarkts vertreten.

Arbeiten und Projekte führten sie u.a. an das Schauspiel Dortmund, das Maxim Gorki Theater Berlin und die Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Texte erschienen unter anderem in Die Stadtführer*in, der Rosazeitung und dem kaffeundkippen magazin. Im Bereich der bildenden Kunst und visuellen Gestaltung war sie zuletzt am Museum Ostwall im Dortmunder U und am Hansa C beteiligt. In ihrer interdisziplinären Praxis verbindet Sönmez literarisches Schreiben, Dramatik und bildnerische Arbeiten mit wissenschaftlicher sowie gesellschaftskritischer Auseinandersetzung.