Erstes internationales Autor*innenatelier bei den ATT 2026/27
Unterstützt von der Hermann Sudermann Stiftung
Zur Förderung des Austauschs von Theatertexten und -kontexten wird am DT in der Spielzeit 2026/27 erstmals ein viertes, internationales Autor*innenatelier als Pilotprojekt vergeben. Eine Autor*in aus einem direkten europäischen Nachbarland wird eingeladen, an den ATT Ateliers teilzunehmen: Adressiert wurde dabei 2026/27 die Theater- und Autor*innenszene Polens, als nächstes europäisches Nachbarland von Berlin aus, zu dem komplexe historische und vielfältige kulturelle Beziehungen bestehen.
Mit dem Goethe-Institut Warschau, den Übersetzer*innen Iwona Nowacka und Andreas Volk sowie dem Teatr Opole als Partner*innen begab sich das DT im Frühjahr auf die Suche nach aufstrebenden polnischen Dramatiker*innen. Über diese Netzwerke und Partner*innen erfolgte eine direkte Ansprache an viele verschiedene polnische Autor*innen. Daraus ergaben sich rund 20 Bewerbungen für dieses spezielle Atelier 2026/27. Die DT-Dramaturgie hat gemeinsam mit der Hermann Sudermann Stiftung, die dieses Atelier fördert, eine Auswahl getroffen und eine Einladung für die Spielzeit 2026/27 ausgesprochen.
Unterstützt von der Hermann Sudermann Stiftung möchte das internationale Atelier als Dramatikförderung dazu beitragen, neue künstlerische Perspektiven auf polnische, deutsche und europäische Realitäten zu erforschen sowie fragen, wie zeitgenössisches Schreiben für das Theater im Jahr 2026/27 aussieht.
Dieses erste internationale Atelier versteht sich als Pilotprojekt, eine Fortführung mit einem weiteren europäischen Nachbarland für die Spielzeit 2027/28 ist in Planung. Die Schreib- und Arbeitssprache ist zu Beginn Englisch, für die Szenische Einrichtung im Juni 2027 soll eine deutsche Übersetzung des Textes entstehen.