Die Schweizer Krankheit

von Uta Bierbaum
REGIE Sewan Latchinian

  • DT ATT
  • Uraufführung

Premiere am 15.06.2013

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Inhalt

Der Begriff Heimweh ist im 17. Jahrhundert in der Schweiz entstanden und wird daher auch als „Schweizer Krankheit” bezeichnet. In Uta Bierbaums gleichnamigen Stück treffen drei Figuren aufeinander, die alle auf der Suche nach Heimat sind. Die Schauspielerin, die an Tschechows sehnsüchtigen Drei Schwestern probt, stalkt ihre Exfreundin. Der Taxifahrer, der seiner Mutter endlich eine Schwiegertochter präsentieren will, träumt von einem Luxusschlitten und der Freiheit der Straßen außerhalb der Stadt. Und das Mädchen hat aufgehört zu essen, um ihrem depressiven Freund wenigstens in einem Zustand nahe zu sein. Die drei lernen sich durch Zufall an Sehnsuchtsorten - am Bahnhof, im Taxi - kennen und bekommen kurz eine Ahnung vom Sinn des Lebens.

Uta Bierbaum, 1980 geboren, studierte Schauspiel an der Schauspielschule Charlottenburg und seit 2012 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Sie war im Rahmen eines Workshops von Feridun Zaimoglu Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der Neuköllner Oper, wo 2013 ihr Kurzstück uschi und bolle uraufgeführt wurde.

Besetzung und Regieteam

REGIE Sewan Latchinian BÜHNE Merle Vierck KOSTÜME Karin Rosemann DRAMATURGIE Ulrich Beck

mit Lisa Hrdina, Matthias Neukirch, Julika Jenkins

Premiere

15.06.2013