Clash
von Nurkan Erpulat und Dorle Trachternach
REGIE Nurkan Erpulat
Premiere am 05.02.2011
Inhalt
Wann hat es angefangen? Mit dem Sündenfall? Als die Türken vor Wien standen? Sind die Medien schuld? Die Eltern? Oder unsere ungezügelten Leidenschaften – Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Maßlosigkeit, Neid und die Trägheit unserer Herzen? – Eigentlich egal! Wenn nichts so ist, wie man es sich wünscht, wenn keine Aussicht auf Veränderung da ist, dann... – Frustriert über den Zustand der Gesellschaft entscheidet sich eine Gruppe junger Leute abzuhauen und „da draußen“ nach etwas Anderem, Besserem zu suchen.
17 junge muslimische, christliche und agnostische Berliner fragen gemeinsam mit dem Regisseur Nurkan Erpulat nach Aktualität und Relevanz der sogenannten "universellen Werte" in unserer interkulturell und religiös vielfältig geprägten Gesellschaft und entwickeln dazu ein Spiel mit ethnischen Klischees, subkulturellen sprachlichen Codes, religiösen Symbolen.
Besetzung und Regieteam
REGIE Nurkan Erpulat BÜHNE UND KOSTÜME Gitti Scherer MUSIK Michael Emanuel Bauer DRAMATURGIE Barbara Kantel
mit Manuel Däbritz, Tobias Fiege, Regina Loy, Max Pellny, Teresa Riedel, Louis Voelkel, Zeynep Bozbay, Marcel Heuperman, Franziska Korte, Paul Leon Wollin, Furkan Akdag, Kerim Balli, Mekan Günel, Paul Schwesig, Süheyla Ünlü, Victor Warno
Pressestimmen
„Typische Erpulat-Drehungen, Dialektik zum Schwindligwerden. […] 'Interkulturell', 'postmigrantisch' – an einem solchen Abend verschwinden auch die angestrengten Hilfsbegriffe. 'Clash' ist ein Berliner Stück, durch und durch.” Rüdiger Schaper, Tagesspiegel, 08.02.2011
„Das hat sich Thilo Sarrazin wahrscheinlich anders vorgestellt, dessen Thesen auf diesem Weg so entwaffnend komisch demontiert werden. Und vor allem deutlich effektiver als alle verbohrten Debatten, die das Buch ausgelöst hat.” Esther Slevogt, nachtkritik.de, 05.02.2011
„Auf der Bühne: ein turbulentes Happening aus intellektueller Veralberung und ohrenbetäubend lauter Pop-Persiflage, bei dem alle Vorurteile und Klischees durch den Kakao gezogen werden.” Frank Dietschreit, Märkische Allgemeine, 09.02.2011
Premiere
05.02.2011
mit freundlicher Unterstützung von EnBW