Das Schloss

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka

  • Kammer
  • DT Inszenierungen
  • Uraufführung

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Inhalt

"Es war spät abend als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem Schnee. Vom Schloßberg war nichts zu sehn, Nebel und Finsternis umgaben ihn, auch nicht der schwächste Lichtschein deutete das große Schloß an. Lange stand K. auf der Holzbrücke die von der Landstraße zum Dorf führt und blickte in die scheinbare Leere empor."

Franz Kafkas letzter Roman 'Das Schloß' ist Fragment geblieben, mitten im Satz bricht er ab. Nie werden wir erfahren, wie die Geschichte von K. endet, der widersprüchlichsten Figur, die Kafka geschrieben hat. Eines Nachts taucht K. im Dorf unterhalb des Schlosses auf und verkündet der bestellte Landvermesser zu sein. Niemand hat ihn erwartet, man weist ihn ab. Aber K. will ins Schloss, er nimmt den Kampf um seine Anerkennung auf. In der Zeit beginnt er ein Leben im Dorf und verwickelt sich in Liebschaften, Händel und Intrigen. Zunehmend droht er sich selbst zu verlieren, denn wer oder was er für sich und die anderen ist, bleibt immer unsicher und in der Schwebe. Auf vielen Wegen wird K. versuchen zum Schloss vorzudringen, aber er wird es nie erreichen. Es bleibt ein offenes, fruchtbares Rätsel: Was ist das Schloss? Kann man es je erreichen? Allein in den Handlungen und Beziehungen der Menschen des Dorfes scheint es Realität zu gewinnen, wie ein Spiel, ein System, das gleichsam die Körper durchfließt.

Premiere

08.10.2011

Besetzung und Regieteam

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