Die Ängstlichen und die Brutalen
von Nis-Momme Stockmann
REGIE David Bösch
Premiere am 07.04.2011
Inhalt
Die Brüder Eirik und Berg finden ihren Vater tot im Sessel. Sie kommen zu spät für einen würdigen Abschied, und das Versäumte lässt sich schwerlich nachholen. Im Gegenteil! Je mehr die Söhne versuchen, nach außen hin den Anschein eines friedlichen Dahinscheidens im Kreise der Familie zu erwecken, desto schlimmer und schwerer erklärbar wird die Situation. Auch hat ihr Vater in seiner Einsamkeit offenbar nicht das Leben geführt, das sie glaubten. Eirik und Berg stoßen auf handgeschriebene Zettel, Gedichte, Hinterlassenschaften, die nur einen Schluss zulassen: Der Mann, vor dem sie zeitlebens Angst hatten, der ihre Welt zu beherrschen schien, war ein ganz anderer als sie dachten. Ihre Abrechnung mit ihm wird zu einer Abrechnung mit ihrem Leben, mit den Mustern von Macht und Unterdrückung, miteinander. Und was als schwarze Komödie begann, entwickelt sich zusehends zu eines langen Tages Reise zweier Brüder in die Nacht...
Mit 'Die Ängstlichen und die Brutalen' hat Nis-Momme Stockmann ein ganz und gar ungewöhnliches Stück vorgelegt, das wie eine schwarze Situationskomödie beginnt und sich zu einem verstörenden Totentanz steigert. Nach 'Kein Schiff wird kommen' ist es der zweite Text dieses jüngst mit dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichneten Autors auf dem Spielplan des Deutschen Theaters.
Premiere
07.04.2011
Besetzung und Regieteam
- Regie David Bösch
- Bühne Patrick Bannwart
- Kostüme und Bühne Merle Vierck
- Dramaturgie John von Düffel