Idomeneus

von Roland Schimmelpfennig
REGIE Jürgen Gosch

  • DT Bühne
  • DT Inszenierungen

Premiere am 28.04.2009

Auf dieser Seite

Inhalt

„Idomeneus,/König von Kreta,/gerät auf der Heimkehr/von Troja,/der nach zehn Jahren Krieg/gefallenen Stadt,/mit seinen achtzig Schiffen,/mit den achtzig Schiffen,/mit denen er sich/zehn Jahre zuvor/nach Troja aufgemacht hatte,/um die Stadt und ihre Bewohner zu vernichten, (…) in einen Sturm,/in ein Unwetter,/einen Orkan,/der so furchtbar ist/dass keines der Schiffe,/keines,/ keines der achtzig,/bis auf allein das Schiff des Königs selbst,/den turmhohen Wellen standhalten kann…”

So beginnt Roland Schimmelpfennigs neues Stück über den kretischen König Idomeneus, der in Todesangst den Göttern ein Opfer gelobt und dabei unwissentlich das Leben seines eigenen Sohns aufs Spiel setzt.

Besetzung und Regieteam

REGIE Jürgen Gosch BÜHNE / KOSTÜME Johannes Schütz

mit Margit Bendokat, Meike Droste, Christian Grashof, Alexander Khuon, Niklas Kohrt, Peter Pagel, Kathrina Schmalenberg, Barbara Schnitzler, Bernd Stempel, Valery Tscheplanowa, Kathrin Wehlisch

Pressestimmen

„Gosch erzählt in leiser Eindringlichkeit von der Liebe. Er tut es, indem er einzelne Figuren, Gestalten oder auch ganze Szenen aus dem Chorstück herausschält: behutsam, wie es seine Art zuletzt stets war. Damit trennt er das Schicksal der Masse von dem Schicksal des Einzelnen, ohne das eine gegen das andere auszuspielen. Es ist die Lautstärke des Sagens, die den Unterschied markiert. Die Masse leidet laut, auf der Agora, der Einzelne sucht den stillen Ort, das Abseits. Die Mittel, mit denen Gosch dies erzählt, sind betörend schlicht. (...) Es ist faszinierend, wie sublim Gosch in den Text von Schimmelpfennig hineinhorcht, um diesen zentralen Widerspruch auf die Bühne zu bringen. Tod und Liebe, das geht nicht zusammen. Bei Gosch geht es aber doch noch zusammen, weil der Tod mit den Augen der Liebe angeschaut wird. Und das ist das eigentlich Niederschmetternde, zugleich Grandiose dieser Inszenierung: Wie sie es schafft, nicht nur die Augen der Schauspieler in verschiedenste Perspektiven zur Welt zu versetzen, sondern ihren Ausdruck ständig zu verändern.” Frankfurter Rundschau

Premiere

28.04.2009

Hinweise

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Deutschen Theaters