Nicht mit uns! Solidaritätsveranstaltung
Gespräche und Redebeiträge von und mit Anne Rabe, Philipp Ruch, Christina Clemm, Max Czollek, Sebastian Krumbiegel, Anna-Nicole-Heinrich u. v. m.
Inhalt
Die Schließung freier und demokratischer Räume, die Abwicklung freier Kulturangebote und der Schutzräume der Kirche sind ein vorrangiges Ziel der AfD in Sachsen-Anhalt. Bereits in ihrem 100-Tage-Programm haben sie dies angekündigt. Aber es gilt: Es kann nur weggekürzt werden, was von staatlichen Geldern abhängt. Aus diesem Grund organisiert Bestsellerautorin Anne Rabe einen Solidaritätsabend, der die Perspektive Betroffener nach Berlin trägt, um über konkrete Gefahren aufzuklären.
In Gesprächen auf der Bühne im Rangfoyer berichten unterschiedliche Akteur*innen von ihren Erfahrungen mit der erstarkten AfD, in einzelnen Redebeiträgen prominenter Intellektueller und Kunstschaffender wird die Bedeutung der rechtsextremen Raumnahme in einen größeren Kontext gestellt.
Am 06.10. erwarten Sie Gespräche und Redebeiträge von und mit verschiedenen Künstler*innen, u.a.: Anne Rabe (Schriftstellerin), Philipp Ruch (Autor, Aktionskünstler, Zentrum für Politische Schönheit), Christina Clemm (Anwältin und Autorin), Max Czollek (Schriftsteller und Kurator), Sebastian Krumbiegel (Musiker), Anna-Nicole Heinrich (Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland) sowie den Expert*innen: Pascal Begrich (Geschäftsführer von Miteinander e. V.), Robert Fietzke (Leiter des Soziokulturellen Zentrums ZORA in Halberstadt), Undra Dreßler (Geschäftsführerin LAMSA e. V.), Malte Spitz (Generalsekretär der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.), Jean Peters (Journalist bei Correctiv).
Am 6. Oktober kommt der neu gewählte Landtag von Sachsen-Anhalt zusammen: Nach knapp 44 Prozent der Stimmen für die AfD. An diesem Tag steht u.a. die Wahl des Landtagspräsidenten an, voraussichtlich wird ein Abgeordneter der AfD in dieses wichtige Amt gewählt. Ein historischer Einschnitt in der bundesrepublikanischen Geschichte. Noch nie wurde seit dem Ende des NS-Regimes ein Vertreter einer rechtsextremen Partei zum Parlamentspräsidenten gewählt. Darüber hinaus stehen alle Zeichen in Magdeburg auf eine baldige Regierungsbildung unter Führung des rechtsextremen Landesverbands.
Der Abend unterstützt den Deutschen Fonds für Demokratie, der bedrohte zivilgesellschaftliche Projekte finanziell absichert.