Odyssee

nach Homer
REGIE Uli Jäckle

  • Kammer
  • DT Inszenierungen
  • DT jung*

Premiere am 05.02.2012

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Inhalt

Werden doch wenige Söhne dem Vater ähnlich
Die meisten schlechter;
Wenige besser als der Vater.

Zehn Jahre kämpfte der listenreiche Odysseus im trojanischen Krieg. Nun irrt er als siegreicher Held mit zwölf Schiffen ein weiteres Jahrzehnt über die Meere, misst sich mit Menschenfressern und Göttern, kämpft gegen Zaubereien an und erliegt Verführungen. Zuhause auf Ithaka ist man inzwischen des Wartens müde. Das Volk verlangt nach einem neuen König. Der Sohn Telemachos, vaterlos erwachsen geworden, hält nur noch mühsam die Stellung im übergroßen Heldenschatten des Vaters. Und Penelope, die verlassene Ehefrau, muss sich des Drängens von 114 Freiern erwehren, die ihre Hand und die Macht im Land wollen. Irgendjemand muss die Verantwortung übernehmen. Irgendetwas muss passieren. Bald. Für die Inszenierung des Jungen DT hat Uli Jäckle ein Ensemble aus 21 Kindern, Senioren und Jugendlichen zusammengestellt. Gemeinsam haben sie sich mit Homers Epos und den eigenen Geschichten vom Warten, Sehnen und Unterwegssein beschäftigt.

Besetzung und Regieteam

REGIE Uli Jäckle BÜHNE Thomas Rump HÖRSPIEL Carsten Schneider, Susanne J. Hensel KOSTÜME Elena Anatolevna MUSIK Johannes Birlinger, Jochen Hesch DRAMATURGIE Kristina Stang

mit Laura Bakowsky, Jan Bülow, Antonia Callsen, Katarina Dmitrieva, Nathalie Donges, Lea Gericke, Maj-Britt Klenke, Malou Lardon, Dorothea Laubenthal, Lenz Lengers, Philine Pastenaci, Carla Paulus, Liz Schmidt, Meik van Severen, Victoria Schulz, Reinhold Skroch, Eva von Trümbach, Ingraban von Stolzmann, Jiyan Warnecke, Sahsenem Warnecke

Pressestimmen

„Der abwesende Vater, die dominante Mutter, Warten, Abenteuer, Sehnsucht – das alles reflektieren die Akteure. […] Es bleiben einige bemerkenswerte szenische Momente und einige kluge Gedanken zu Homer. […] Am Ende kommt Odysseus als Greis mit seinem Foto-Album an. Niemand hört ihm zu, diesem langweiligen Buchhalter der eigenen Heldentaten. Dabei hat er was zu erzählen – wie dieser Abend.” – Georg Kasch, Berliner Morgenpost, 09.02.2012

„Das junge DT spielt in den Kammerspielen des Deutschen Theaters 'Odyssee', inszeniert von Uli Jäckle, mit 22 ausnahmslos tollen Laiendarstellern. […] Zynisch werden, ironisch tun, ist immer der einfachste Weg; den wählt dieser Abend nicht. Er behandelt die Episoden der 'Odyssee' mit feinem Ernst und Respekt vor dem Allzumenschlichen, bewahrt sich aber eine Leichtigkeit und einen Lebenswitz, der Auftritte wie die des Hundes erlaubt.” – Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 07.02.2012

„Kaum zu glauben, aber auch griechische Klassiker können leicht und locker sein. Diese Inszenierung nähert sich Homers Epos sehr spielerisch, ist ja schließlich auch eine Produktion des Jungen Deutschen Theaters. Auch wer die Geschichte von dem Seefahrer Odysseus, der 20 Jahre lang mit seiner Mannschaft umher irrt, nicht mehr so parat hat, kommt ganz gut klar, denn zwischendurch wird immer kurz in Spielszenen erklärt, wer wer ist und worum es geht.” – Regina Radke, RBB 88.8, 'Einfach schön', 12.02.2012

Premiere

05.02.2012

Hinweise

Gefördert durch die K.S. Fischer-Stiftung