In A Real Tragedy, It Is Not The Heroine Who Dies; It Is The Chorus
von Ksenia Ravvina
REGIE Ksenia Ravvina
Übersetzung von Lisa Homburger, Rachel Mathews
Premiere am 07.10.2021
letzte Vorstellung am 08.10.2021
Inhalt
„For in a real tragedy,
it is not the hero who perishes;
it is the chorus.“
– Joseph Brodsky, Nobel Lecture, 1987
Immer wieder werden Künstler:innen für ihre Überzeugungen und ihre Kunst zum Schweigen gebracht. Dieser Abend gibt diesen Geschichten eine Stimme.
In Anlehnung an die starken Frauenfiguren der griechischen Tragödie lassen wir vor allem sie zu Wort kommen, wodurch sich eine Polyphonie von Stimmen entwickelt.
Denn nicht der Tod des einzelnen Helden ist die eigentliche Tragödie, sondern das Sterben des Chores – also der Gemeinschaft.
Anhand des politischen Schauprozesses um die Inszenierung Ein Sommernachtstraum unter der Regie von Kirill Serebrennikov in Russland und der Revolutionsbewegung in Belarus, in der sich besonders Frauen für Sichtbarkeit und Solidarität einsetzen, entsteht ein digitalaffiner, dokumentarisch-fiktiver Theaterabend, der sich mit der Diskriminierung, der Verstummung und dem gewaltsamen Vergessen von Künstler:innen und der Gesellschaft auseinandersetzt.
Die Produktion wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Dank an: Elena Malchevskaya, Mitosis Coworking, Nastassia Muryn-Mukha, Raman Padaliaka, Mark Readhead, Takemesomewhere.Co.uk, Maxim Yosefi Besonderer Dank an: Maria Danilovich
Besetzung und Regieteam
INSZENIERUNG UND TEXT Ksenia Ravvina DRAMATURGIE Tina Ebert VIDEODESIGN UND POSTERDESIGN Daniel Hughes MUSIK- UND SOUNDDESIGN Alexandar Hadjiev LICHTDESIGN Iana Boitcova PRODUKTIONSLEITUNG Federico Vöcks de Schwindt, Francesca Spisto VIDEOASSISTENZ Rocio Rodriguez LEKTORAT UND VOICE-COACHING Joanna Harries
mit Yang Ge, Leicy Valenzuela
Premiere
07.10.2021
Dernière
08.10.2021
Hinweise
in englischer, deutscher und belarussischer Sprache mit deutschen Übertiteln