Wie Peter Pan familientauglich wurde Abbiegen beim zweiten Stern rechts. Wie Peter Pan ins Disney-Universum schwebte. 

MIT Daniel Kothenschulte (Filmkritiker)

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Im Jahre 1913 wurden im Städtchen Marceline im amerikanischen Missouri zwei Sparschweine geschlachtet. Sie gehörten dem damals 12-jährigen Walt Disney und seinem älteren Bruder Roy, die ihr Erspartes für Eintrittskarten ausgaben. Ein Tourneetheater hatte Peter Pan in den Mittleren Westen gebracht. „Niemand identifizierte sich mehr mit der Rolle als ich“, schrieb Disney später, der wenig später Peter Pan in einer Schulaufführung spielte – und schließlich, 1953, im berühmten Zeichentrickfilm verewigte. 

Dieser Vortrag taucht ein in die frühe Bild- und Mediengeschichte von James Barries wahrlich altersloser Erfindung, die nicht nur für Walt Disney so prägend war. Dazu zählen die kunstvollen Illustrationen, die Arthur Rackham für dieser viktorianische Maler die erste Buchausgabe schuf, visionäre Bühnentricks, der Bruch mit Geschlechterrollen durch die ersten Darstellerinnen und die imposante Stummfilmversion, die Herbert Brenon 1924 schuf. Disneys Einfluss wirkte wiederum zurück auf Steven Spielberg, der sich gern zur eigenen „Peter panic“ bekannte – der Angst, jemals alt zu werden. 

Termine → Wie Peter Pan familientauglich wurde

  • Mo., 28. Oktober 2024

    MIT Daniel Kothenschulte (Filmkritiker)

    • DT Kontext
    • Vortrag
    • Gespräch

    Rangfoyer

    28.10.2024

    19:00 Uhr

    Eintritt frei