Cat Jugravu
Vita
Cat Jugravu (they/them/sie) wurde 1991 in Drobeta-Turnu Severin, Rumänien, geboren.
Sie ist eine nicht-binärer TheaterregisseurIn, PerformerIn und ForscherIn mit rumänisch-roma Wurzeln. Cat arbeitet an der Schnittstelle von affective memory und Erinnerungskultur, Trans*, queerer Geschichtsforschung und der anschließenden Archivierung von Theorien und Praktiken durch angewandte Theatermethodik.
Cat ist GründerIn und künstlerische LeiterIn des QUEERDOS Kollektivs in Berlin. Ihre arbeit setzt sich intensiv mit der Komplexität von gender-based violence, Isolation und Misbrauch auseinander. Sie untersucht neben Geschlechtseuphorie und queerem Scheitern und nutzt critical fabulation als Methodik des Forschens der Romani-Queer-Geschichte. Cat ist außerdem seit 2022 Teil des Rom*nja in Power Theaterkollektivs Berlin und seit 2021 Teil des DePART Collective.
Cat hat sozio-künstlerische Prozesse in Orten und Institutionen in Osteuropa wie Chișinău (MD), Pristina (XK),Bukarest (RO), Budapest (HU), Prag (CZ) initiiert und mit Institutionen wie der Volksbühne, dem Maxim Gorki Theater, English Theatre Berlin, Ballhaus Naunystrasse in Berlin zusammengearbeitet.
Im Jahr 2024 erhielten Cat und ihre KollegInnen des DePART Kollektivs den Bertha Artivism Award für ihr Projekt über active remembrance und den Porajmos (den Romani-Holocaust) mit dem Titel "ALS ALLE OHREN HÖREN KONNTEN".