Terézia Mora

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Vita

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren. Ihre Familie gehörte zur deutschsprachigen Minderheit, Mora wuchs zweisprachig auf. 1990 kam sie nach Berlin und studierte Hungarologie und Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität. Sie gehört zu den renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Ungarischen (u. a. Péter Esterházy, Péter Zilahy, Zsófia Bán).

1999 sorgte sie mit ihrem literarischen Debüt, dem Erzählungsband Seltsame Materie, für Furore. Für diese Erzählungen wurde sie mit dem Open-Mike-Literaturpreis, dem Ingeborg-Bachmann-Preis (1999) und dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2000) ausgezeichnet. 2004 erschien der Roman Alle Tage, für den sie den Mara-Cassens-Preis für das beste Roman-Debüt des Jahres, den Kunstpreis Berlin, den LiteraTour-Nord-Preis und den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt. 2009 erschien der Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent und im Herbst 2013 Das Ungeheuer. Für diesen Roman erhielt Terézia Mora den Deutschen Buchpreis. Im Juli 2018 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Termine → Terézia Mora

  • Traumalandschaften

    mit Terézia Mora (Schriftstellerin), Prof. Malek Bajbouj (Professor für Psychiatrie und Affektive Neurowissenschaften, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité) MODERATION André Mumot

    • DT Kontext

    Rangfoyer

    16.10.2026

    18:00 Uhr

    Eintritt frei