© Deutsches Theater Berlin
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Wände des Widerstands Eine Intervention im Berliner Stadtraum

In Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein verteilt ein Arbeiterehepaar Postkarten in Berlin. Auf diesen selbst geschriebenen Postkarten rufen sie zum Widerstand auf: gegen die Herrschaft der Nazis, gegen Gewalt und Krieg.

Für Jette Steckels neue Inszenierung des Romans am DT entstehen Wände des Widerstands: Stahlwände, drei mal vier Meter groß, die später Teil des Bühnenbilds werden.

Diese Intervention verbindet Theater, Stadtraum und gesellschaftliche Beteiligung. Sie fragt: Wie zeigen Menschen heute Haltung? Welche Botschaft hinterlassen wir im öffentlichen Raum? Wie sichtbar sind Widerspruch, Solidarität und demokratische Teilhabe? Welche Rolle spielen öffentliche Räume für gesellschaftlichen Austausch?

Ihre Botschaft im Bühnenbild

Bevor die Stahlwände wieder auf die Bühne kommen, überlassen wir sie Ihnen und der Stadt – für eure Gedanken, Widersprüche und individuellen Widerstanderklärungen.

Ob Graffiti-tag, Sticker, Spraydose oder Kussmundabdruck: Kommen Sie vorbei. Bringen Sie Gedanken, Sätze, Bilder und Haltung mit. Und verewigen Sie sich an unseren drei Standorten:

  • Vorplatz DT – Schumannstr. 13a
  • Kindl-Areal Neukölln – Am Sudhaus 3
  • Mauerpark – Eberswalder Str. 1

Was Sie beitragen, wird später Teil von Jeder stirbt für sich allein am Deutschen Theater.