VR-Produktionen am Schauspielhaus Graz Zwischenbericht für das EU-Innovationprojekt ACuTe
Fast jede neue Technologie hat das Theater bereichert und dazu beigetragen, dass Stoffe intensiver bearbeitet, interessanter präsentiert oder anders interpretiert werden konnten. Dies gilt für die Drehbühne, die sich stetig weiterentwickelnde Lichttechnik und selbst für die jüngste Entwicklung – die Videotechnik, die seit den 90er Jahren auf den Bühnen präsent ist: All dies ist gekommen, um zu bleiben.
Im Hinblick auf die digitalen Möglichkeiten befinden wir uns derzeit noch in einer Phase des Sondierens: Es ist noch nicht eindeutig absehbar, was genau in das feste Repertoire unserer technischen Möglichkeiten übergehen und was andererseits wieder verschwinden wird.
Dieser Bericht des Schauspielhaus Graz stellt den Versuch dar, die Entstehungsgeschichte sowie die Überlegungen zur ACuTe-Produktion Wunderland am Schauspielhaus Graz – realisiert in der Spielzeit 2023/24 – ehrlich und schonungslos zu beschreiben. Er beginnt mit der Vorgeschichte der Produktion, schildert anschließend den Arbeitsverlauf des Projekts und mündet in einer Erörterung von Fehlern und offenen Fragen.
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