Agonie

Ein zaristisches Lehrstück über die letzten Tage der Romanows, ein Projekt von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner

  • Kammer
  • DT Inszenierungen

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Inhalt

Nach vier Töchtern wird dem Zarenpaar Nikolai und Alexandra endlich ein Thronfolger geboren. Er ist Bluter. Ein Wanderprediger aus Sibirien erscheint in Petersburg und behauptet, dem Zarewitsch helfen zu können: Rasputin. So sehr er am Hof verehrt wird, so groß ist das Misstrauen, das dem charismatischen Aufsteiger andernorts entgegenschlägt, umso mehr, als er sich nicht an gesellschaftliche Konventionen hält. Der autokratische Zar zieht sich, wann immer es geht, in den Kreis der Familie zurück, überfordert von der politischen und sozialen Dynamik dieser Jahre. Dann beginnt der Erste Weltkrieg. Rasputin hat den Zaren erfolglos vor dem Konflikt mit Deutschland gewarnt. Die innenpolitische Lage wird explosiv, der Krieg fordert Menschen und Material. Im Herbst 1916 ahnt Rasputin, dass sein Ende bald kommen wird. Er schreibt dem Zaren: "Wenn du die Glocke hörst, welche dir sagt, dass Grigori ermordet wurde, dann musst du Folgendes wissen: Wenn es deine Verwandten waren, welche meinen Tod verursacht haben, dann wird niemand aus deiner Familie, kein Kind deiner Verwandten, noch länger als zwei Jahre am Leben bleiben. Sie werden getötet durch das russische Volk." Kein Jahr später übernehmen die Bolschewiki die Macht.

Premiere

01.09.2013

Besetzung und Regieteam

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