Phädra

von Jean Racine

  • DT Bühne
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Inhalt

"Ich suche Mich selbst, und finde mich nicht mehr."

In Theseus Palast – der König ist seit längerem verschollen – toben verbotene Leidenschaften: Seine Frau Phädra liebt verzweifelt ihren Stiefsohn Hippolyt. Dieser wiederum liebt die feindliche Gefangene Aricia. Als Theseus Tod gemeldet wird, brechen die verborgenen Geheimnisse ans Tageslicht, werden Schuld und Scham zu irrationaler Hoffnung auf die Erfüllung verzweifelter Sehnsüchte. Doch der König lebt und kehrt schon bald zurück…

Phädra ist bei Racine ein Mensch ohne die Gnade Gottes. Ihr Begehren und das Gefühl von Schuld, das ihr Verlangen heraufbeschwört, quälen sie bis aufs Blut. Racine schrieb dieses Meisterwerk der klassischen Sprache 1677 als einen kategorischen Text über den nach Wahrheit suchenden und in seinen Leidenschaften verlorenen Menschen – ein Geschöpf voller Irrtum.

Im Heute steht dieser Text wie ein Monolith – fremd, tief, gewaltig. Die präzise Sprache beschwört Bilder und Szenen wie aus einem anderen Universum: voller Maßlosigkeit, Widersprüchlichkeit, Kampf, Tragik und Leidenschaft.

Premiere

12.05.2017

Besetzung und Regieteam

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