Warten auf Godot
von Samuel Beckett
REGIE Ivan Panteleev
Premiere am 28.09.2014
Inhalt
"Wladimir: Also? Wir gehen?
Estragon: Gehen wir!
(Sie rühren sich nicht von der Stelle.)"
Landstraße. Ein Baum. Abend. Zwei Akte, zweimal zwei Personen: Wladimir und Estragon, Pozzo und Lucky. Manchmal geht ein Junge vorbei. Nichts geschieht. Und es ist, wie gleich die erste Replik von Becketts Text sagt, auch "nichts zu machen". Was bleibt, ist das Warten. Und das Sprechen. Als ob es keine andere Möglichkeit gäbe, sich seiner selbst zu versichern. Als ob die sich wiederholenden Rituale der Rede zugleich dazu dienten, das Leiden an der Leere der Welt, den puren Zeit-Vertreib, erträglich zu machen. Mit ihm zu spielen. Sich zu retten.
Während der Vorarbeiten zu seiner Warten auf Godot-Inszenierung ist Dimiter Gotscheff – der große bulgarische Regisseur, der dem europäischen Theater seinen unverwechselbaren Stempel aus Lakonie, Witz, Poesie und Abgründigkeit aufgedrückt hat – im Oktober 2013 gestorben. Es war insbesondere ein Wunsch seiner Schauspieler, das Stück auf die Bühne zu bringen: als liebevolle Hommage.
Premiere
28.09.2014
Hinweise
Gastspiele:
Staatsschauspiel Dresden
03./04. März 2019
Taipei
11. bis 13. August 2017
Peking
08./09. Juli 2016
Shanghai
03./04. Juli 2016
Sofia
15./16. Juni 2016
Winterthur
03./04. Juni 2016
Thalia Theater Hamburg
05./06. Juni 2015
Residenztheater München
03./04. Mai 2015
Besetzung und Regieteam
- Regie Ivan Panteleev
- Bühne und Kostüme Mark Lammert
- Sounddesign Martin Person
- Dramaturgie Claus Caesar