Dagmar Manzel

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Vita

Geboren in Berlin. Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Von 1980 bis 1983 am Staatsschauspiel Dresden engagiert, von 1983 bis 2001 Ensemble des Deutschen Theaters Berlin. Seither freiberuflich als Schauspielerin und Sängerin tätig. Dagmar Manzel hat für ihre Arbeit am Theater zahlreiche Preise erhalten. Von der Kritiker-Jury der Zeitschrift Theater heute wurde sie zur Schauspielerin des Jahres 2002 gewählt, erhielt unter anderen zweimal den Grimme-Preis, zweimal den Deutschen Fernsehpreis, den Bayerischen Fernsehpreis, den Filmpreis PAULA und Deutschen Theaterpreis „Der Faust" und den Deutschen Hörbuchpreis. 2016 wurde sie von den Mitgliedern der Deutschen Akademie für Fernsehen zur besten Schauspielerin gewählt. Zu ihren Arbeiten für das Kino zählen Die Unsichtbare (Regie: Christian Schwochow), Die verlorene Zeit (Regie: Anna Justice), Zettl (Regie: Helmut Dietl), Stiller Sommer (Regie: Nana Neul) und Lonely Emma (Regie: Ingo Rasper). Seit 2014 ist Dagmar Manzel als Kommissarin im Franken-Tatort zu sehen.

Eine besondere Liebe Dagmar Manzels gilt der Musik: Nach ihrem erfolgreichen Solo-Liederabend Ich bin ein Wesen leichter Art brillierte sie am Deutschen Theater in der Titelpartie der Offenbach-Operette Die Großherzogin von Gerolstein und als Périchole in der Offenbach-Operette La Périchole am Berliner Ensemble. Ein weiterer Beweis Ihrer Vielseitigkeit zeigt ihre CD Irgendwo auf der Welt …, die an die Vertreibung des Komponisten Werner Richard Heymann aus Deutschland erinnert, oder die CD MENSCHENsKIND, die bei der Deutschen Grammophon erschien. Im Aufbau-Verlag erschien 2017 ihre Gesprächsbiografie mit Knut Elstermann unter gleichem Titel. Helmut Oehring hat für Dagmar Manzel und das Ensemble Modern eine Oper komponiert, die 2016 in Wiesbaden uraufgeführt wurde: Agota? Die Analphabetin – nach Texten von von Ágota Kristóf. Die Partie der Mrs. Lovett in Sweeney Todd war ihre erste Arbeit an der Komischen Oper Berlin. Dann trat sie dort mit großem Erfolg als Lilli Vanessi/Katharina in Kiss me, Kate auf genauso wie in der von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Version von Sieben Songs/Die sieben Todsünden von Brecht/Weill oder in Paul Abrahams Ball im Savoy. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie an der Komischen Oper Berlin gleich in zwei Operetten von Oscar Straus zu erleben: als Cleopatra in Perlen der Cleopatra und als Eine Frau, die weiß, was sie will!. Im Dezember 2017 feierte sie dort als Golde in ANATEVKA Premiere. Am Deutschen Theater ist sie weiterhin in dem Zweipersonenstück Gift (Lot Vekemans) zu sehen. 2017 erhielt Dagmar Manzel den „Goldenen Vorhang”, den Zuschauerpreis des Berliner Theaterclubs, unter anderem für ihre Darstellungen in Glückliche TageGift und Die Perlen der Cleopatra.

Stücke

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