Klar kommen Das erste Magazin der Spielzeit 2026/27
Alte Gewissheiten werden gerade brüchig. Zivilisiertheit und Affekt, Vernunft und Gewalt, Fürsorge und Zerstörungskraft liegen eng beieinander. Gesellschaften organisieren sich hochkomplex – und fallen doch permanent in archaische Muster zurück: Angst, Machtkampf, Rudelbildung, Ausgrenzung. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Solidarität, nach Empathie und nach Ideen für ein neues Miteinander. Wohin also geht die Reise des DT in dieser nun vierten Spielzeit unter Intendantin Iris Laufenberg?
Lesen Sie es selbst – viel Freude mit der Lektüre!
In diesem Heft
- Klar kommen: Intendantin Iris Laufenberg im Vorwort
- Wildgulasch nach bayerischer Art: Dramaturgin Karla Mäder über eine Idee, die niemand rechtzeitig stoppen konnte
- Herbstmenschen: Leitender Dramaturg Bernd Isele über eine Premiere zwischen Ruinen und Gegenwart
- Verbunden sein: Karla Mäder über digitale Ersatzwelten, menschliche Kontakte und die neue mobile Produktion von DT jung*
- Geschichte mit Rückspiegel: Dramaturg Johann Otten über unfassbaren Forschritt, Schwindel und den künstlerischen Umgang damit
- Wetten, dass wir noch zusammen kommen?: BOYS* IN SYNC erwecken Wetten, dass... zum Leben für DT jung*
- Kein Ende, sondern ein Anfang: Politisch Radikal und emotional sensibel – Anica Tomić und Bernd Isele über Rosa Luxemburg
- The power of love: Dramaturg Daniel Richter über machtpolitische Dimensionen in der Liebe
- Der Kreis eines Lebens: Karla Mäder über die Suche nach einem stabilen Selbst, gesellschaftlicher Akzeptanz und Zugehörigkeit in konfliktreichen Zeiten
- Postkarte Berlin: Bernd Isele besucht die Gedenkstätte Plötzensee, auf der Suche nach Spuren des Widerstands
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