Was alle angeht Das zweite Magazin der Spielzeit 2025/26
Was bedeutet es, Mensch zu sein – verantwortlich, frei, schuldig, handelnd?
„Zwischen diesen Polen und Fragen bewegt sich das Theater seit seinen Anfängen. Und selten treten sie so scharf zutage wie in den Werken, die in unserer laufenden Spielzeit miteinander ins Gespräch treten”, schreibt Iris Laufenberg im Vorwort des zweiten Spielzeitmagazins der Saison 2025/26. Wie wir Verantwortung übernehmen, mit welchen Klassikern und zeitgenössischen Werken wir auf die Gegenwart schauen, auf welche Uraufführungen Sie sich freuen können und was wir in der Antarktis verloren haben, erfahren Sie in diesem Spielzeitmagazin.
In diesem Heft
- Was alle angeht: Vorwort von Intendantin Iris Laufenberg
- Märkisches Meer. Eine Umrundung: Reiseessay von Johann Otten zu Jenny Erpenbecks Scharmützelsee in Heimsuchung
- Wie der Deutsche sich einen Juden denkt: Jasmin Maghames über eine vielgestaltig besetzte Projektionsfläche in Fake Jews. Eine Autofiktion
- Mit Wundern rechnen: Johann Otten über Der erste fiese Typ und den Tumult unter einer gesittet-bürgerlichen Oberfläche
- Was zum Teufel ist hier los? Daniel Richter und Noah Haidle im Gespräch zu Spirit and the Dust
- Einsam, zweisam, mehrsam: Lilly Busch und Timo Staaks: Warum bei DT Jung* die Einsamkeit die Box erobert
- Lieben, hungern, betteln: Karla Mäder über die dunkel grundierte Komödie
- Keine Angst vor Cliffhangern: Johann Otten über die Regeln der Sitcom und wie sie in Ach, Mom! außer Kraft gesetzt werden
- Zwitscher zwitscher: Ein Auszug aus Caren Jeß' Bookpink
- Kettenreaktionen: Christopher-Fares Köhler über die Frage nach Verantwortung in Die Physiker
- No Man's Land: Daniel Richter über Polaris und ein Verbrechen in der Antarktis
- Ensemblegespräch: Svenja Liesau und Moritz Kienemann über den Glauben ans Theater und die Selbstbehauptung der Kunst in Zeiten der Krise
- Zu guter Letzt: Wie Bernd Isele mit Der Gesang des Pottwals auf der Freilichtbühne im Hof die Tierwelt bezirzen will
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