... und hinter der Nacht erscheint die Welt
von Gesa Geue SZENISCHE EINRICHTUNG Karsten Dahlem
Inhalt
Wie ist das eigentlich mit dem Sterben? Dass alle irgendwann mal sterben müssen, das ist klar. Aber dass es dann plötzlich auch wirklich passiert, mit Leuten, die wir kennen... mit Oma?! Oma ist tot? Was soll das bedeuten?
Der Tod bestimmt das Leben so wie die Geburt. Doch im Vergleich zur Beliebtheit Neugeborener spielen Tote höchstens eine Nebenrolle im medialen Aufmerksamkeitszirkus. Das löst allerdings nicht die Überforderung, die bei der Konfrontation mit dem Sterben auftritt. Somit ist Fredi ziemlich durcheinander, als ihre geliebte Großmutter plötzlich verstorben sein soll. So durcheinander, dass sie selbst fast ihr Leben verliert, aufgeregt und gedankenversunken mit dem Rad in einen Unfall verwickelt wird und eine abenteuerliche Reise in die Zwischenwelt von Leben und Tod antritt. Auf der sie den Tod höchstpersönlich und einige seltsame Unterwasserwesen trifft.
Mit großer Neugierde und noch größerem Humor schreibt Gesa Geue über eines der letzten Tabus in einer sonst so vermeintlich aufgeklärten Welt und spannt eine generationsübergreifende Verbindung zwischen Jugend und Alter über das Sterben, das schließlich vor keinem Alter Halt macht. Und dem höchstens mit unbedingter Liebe begegnet werden kann.
Hinweise
Die Lange Nacht der Autor*innen: Ein Ticket, drei Stücke – Sie müssen nur ein Ticket für alle Atelier-Stücke erwerben.
Besetzung und Regieteam
- Szenische Einrichtung Karsten Dahlem
- Bühne Arite Löcher
- Kostüme Lena Beck
- Live-Musik Matze Pröllochs
- Dramaturgie Johann Otten