Die Wildente

von Henrik Ibsen
REGIE Michael Thalheimer

  • DT Bühne
  • DT Inszenierungen

Premiere am 02.02.2008

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Inhalt

Auf dem Dachboden der Familie Ekdal lebt zwischen Kaninchen und Hühnern eine angeschossene Wildente, die sich mit ihrem flügellahmen Leben arrangiert hat. Diese Wildente ist der Stolz der Familie und wird von allen, insbesondere von der 14-jährigen Hedvig, innig geliebt. Als der Idealist und Wahrheitsfanatiker Gregers Werle, Sohn des Grubenbesitzers Werle, nach 18 Jahren zurück in die Stadt kommt, findet er in Hjalmar Ekdal, seinem Jugendfreund, seine Lebensaufgabe: Er will ihn aufklären über die Wahrheit seines bescheidenen Lebens und die Sumpfluft im Hause Ekdal lüften. Doch die Enthüllung der Vergangenheit bringt Hjalmar nicht die Erleuchtung, sondern zerstört seine Welt. „Das Stück handelt weder von politischen, noch sozialen, und schon gar nicht öffentlichen Angelegenheiten. Es bleibt völlig im Kreise der Familie”, schreibt Ibsen an seinen Verleger über Die Wildente. Was aber in diesem Kreise verhandelt wird, ist eine philosophische Frage: Ist die Wahrheit dem Menschen zumutbar, oder lebt er besser mit einer Lebenslüge. „Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, so nehmen Sie ihm sein Glück”, lässt Ibsen Relling sagen, Arzt und Gegenspieler von Gregers Werle, und stellt damit das Ideal der unbedingten Aufrichtigkeit in Frage.

Besetzung und Regieteam

REGIE Michael Thalheimer BÜHNE Olaf Altmann KOSTÜME Barbara Drosihn MUSIK Bert Wrede 

mit Ingo Hülsmann (Hjalmar Ekdal, Fotograf), Jürgen Huth (Der alte Ekdal), Henrike Johanna (Henni) Jörissen (Hedvig Ekdal), Horst Lebinsky (Direktor Werle), Sven Lehmann (Gregers Werle), Peter Pagel (Relling, Arzt), Barbara Schnitzler (Frau Sørby, Hausdame des Direktors), Almut Zilcher (Gina Ekdal, Hjalmars Frau)

Premiere

02.02.2008