Kleinbürger
von Maxim Gorki
REGIE Jette Steckel
Inhalt
Im Hause Bessemjonow herrschen statt familiärer Harmonie Streit und Unzufriedenheit. Die Kinder widersetzen sich dem Vater und seinen Vorstellungen vom Leben. Sohn Pjotr ist wegen der Teilnahme an Studentenunruhen der Universität verwiesen worden, die Tochter Tatjana arbeitet als Lehrerin, ist immer noch nicht verheiratet und weiß nicht, wozu sie leben soll. Skurrile Gestalten wie der Vogelhändler Pertschichin oder der Kirchsänger Teterew gehen ein und aus, und oben im Haus wohnt die lebenslustige junge Witwe Jelena, zu der Pjotr sich hingezogen fühlt.
Dem Vater Bessemjonow entgleiten aber nicht nur seine eigenen Kinder, auch sein Pflegesohn Nil träumt von einer anderen Zeit, einer anderen Welt – einer, die Bessemjonow ängstigt, die er nicht versteht. Er spürt, dass die alte Ordnung kraftlos geworden ist. In seinem ersten, 1901 entstandenen, Stück zeigt Maxim Gorki die Konflikte einer kleinbürgerlichen Familie im Licht des aufkeimenden Sozialismus in Russland. Spürbar ist die Hoffnung auf einen Aufbruch in ein neues Zeitalter, in ein freies und glückliches Leben.
Premiere
10.05.2011
Besetzung und Regieteam
- Bühne Rufus Didwiszus
- Kostüme Pauline Hüners
- Musik Mark Badur
- Video Bernadette Knoller, Anja Läufer, Claudia Trost
- Dramaturgie Anika Steinhoff