Nathan
von Gotthold Ephraim Lessing in einer Überschreibung von Joanna Praml und Dorle Trachternach
REGIE Joanna Praml
Premiere am 06.02.2023
letzte Vorstellung am 24.06.2024
Inhalt
„Und unter stummer Wiederholung allseitiger Umarmungen fällt der Vorhang.“ So endet Lessings „dramatisches Gedicht“ – und schöner könnte es nicht sein. Ein Ensemble aus Berliner Jugendlichen ist berauscht von der Botschaft der Ringparabel, Lessings Gleichnis von der Utopie einer Welt ohne Kämpfe um die einzig richtige Religion. Doch so wie es heute noch auf dem Schulhof zu religiösen Anfeindungen kommt, so bröckelt auch im Ensemble das einträchtige Miteinander. Man kann den Anfang nicht vor dem Ende spielen: Die jungen Spieler:innen müssen mit Nathan, Recha, dem Tempelherrn, dem Sultan und allen anderen nach Jerusalem, um miteinander durchs Feuer zu gehen.
Regisseurin Joanna Praml überschrieb gemeinsam mit zwölf Jugendlichen den Klassiker der Aufklärung. Auf der Bühne suchen sie nach den Verbindungen zwischen Jerusalem im Jahr 1192, der Zeit der Aufklärung und der heutigen Lebensrealität in der Weltstadt Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung der K.S. Fischer Stiftung
Für Schulklassen: Nathan ist aktuell nicht mehr im Repertoire. Die Inszenierung stellen wir Ihnen jedoch weiterhin als Klassenzimmerstream zur Verfügung, den Sie für Ihre gesamte Schulklasse nutzen können. Wählen Sie einfach aus unseren verfügbaren Zeitfenstern und wenden Sie sich an unseren Besucher:innenservice, um den Zugang zu erhalten: service@deutschestheater.de.
Besetzung und Regieteam
REGIE Joanna Praml BÜHNE UND KOSTÜME Inga Timm MUSIK Hajo Wiesemann MUSIKALISCHE MITARBEIT Raissa Mehner, Tobias Schütte LICHT Marco Scherle DRAMATURGIE Maura Meyer, Dorle Trachternach
mit Susann Ali-Saleha, Stella Gröszer, Diane Kimbonen, Dennis Kramp, Kareem Musa, Lilian Musch, Julien Nelsius, Mariella Pierza, Alvaro Jose Sanchez Rosero, Levin Tosun, Mathilda Tzitzi, Johnny Zimmermann
Pressestimmen
„Die Hartnäckigkeit, mit der die jugendlichen Spieler:innen diesen Lessing verstehen wollen, ist toll, und auch die Energie der so unterschiedlichen Menschen. […]” – Barbara Behrendt, rbb Inforadio, 07.02.2023
„Lessings Sprache und ihre eigene, sein Anliegen und ihres scheinen sich so zu verweben, gegenseitig ineinander einzuschreiben und bringen einen eigenen Humor und Reichtum hervor, dem sich nicht zuletzt der beengte Bühnenraum in Höhe und Tiefe öffnet.” – Antonia Ruhl, junge bühne, 08.02.2023
Dauer
1 Stunde 40 Minuten, 0 Pausen
Premiere
06.02.2023
Dernière
24.06.2024
Hinweise
empfohlen ab Klasse 9
Trailer
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