Christopher Rüping •
Vita
Christopher Rüping gehört zu den prägenden Regisseur*innen im deutschsprachigen Theater. Nach seinem Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg und der Zürcher Hochschule der Künste begann er an verschiedenen Theatern zu inszenieren, so z. B. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und dem Staatstheater Stuttgart.
Von 2016 bis 2019 war Rüping Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen unter der Intendanz von Matthias Lilienthal. In dieser Zeit entstanden viel beachtete und weit gereiste Inszenierungen wie Trommeln in der Nacht von Bertolt Brecht, Hamlet von William Shakespeare sowie das zehnstündige Antikenspektakel Dionysos Stadt. Von 2019 bis 2024 gehörte Rüping als Hausregisseur zum Leitungsteam des Schauspielhauses Zürich. 2020 erarbeitete er dort mit Einfach das Ende der Welt den Auftakt zu seiner Familientrilogie, die 2022 mit Brüste und Eier ihre Fortsetzung am Thalia Theater Hamburg und 2024 ihren Abschluss mit Trauer ist das Ding mit Federn am Schauspielhaus Bochum fand. Außerdem stand in Zürich mit Gier eine lang ersehnte Wiederbegegnung mit dem Werk der Autorin Sarah Kane, deren Texte Rüping ursprünglich für das Theater begeistert hatten.
Christopher Rüpings Inszenierungen wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, bereits fünfmal zum Berliner Theatertreffen eingeladen und waren auf international renommierten Festivals zu sehen, so zum Beispiel in Teheran, Taipeh, St. Petersburg und Peking. 2025 wurde Rüping mit dem Berliner Theaterpreis ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro spendete er an Berliner Kulturakteur*innen, die von den Kürzungsplänen des Senats betroffen waren. Mit dem Deutschen Theater in Berlin verbindet Christopher Rüping eine langjährige Beziehung: 2013 inszenierte er hier zum ersten Mal in der Box, es folgten vier weitere Inszenierungen in den Kammerspielen und auf der großen Bühne. Die Übernahme seiner Zürcher Inszenierungen von Einfach das Ende der Welt und Gier bildete den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte des Regisseurs mit dem Haus und seinem Publikum.
In der Spielzeit 2026/27 eröffnet Christopher Rüping mit seiner Inszenierung Deutscher Herbst – eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale – die Saison auf der DT Bühne.
Foto: Daniel Pilar
Laufende Stücke
Termine → Christopher Rüping
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
26.09.2026
19:00 Uhr
Nur noch wenige Karten
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
27.09.2026
19:00 Uhr
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
04.10.2026
19:00 Uhr
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
07.10.2026
19:00 Uhr
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
11.10.2026
19:00 Uhr
-
Deutscher Herbst
von Christopher Rüping mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen REGIE Christopher Rüping
DT Bühne
31.10.2026
19:00 Uhr