Der Kirschgarten

von Anton Tschechow, in einer Bearbeitung von Thomas Brasch

  • DT Bühne
  • DT Inszenierungen

Premiere am 24.02.2012

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Inhalt

"Vor dem Unglück war es genauso. / Vor welchem Unglück? / Vor der Freiheit."

Vor Jahren, nachdem ihr kleiner Sohn ertrunken war, ging die Gutsbesitzerin Ranjewskaja nach Frankreich. Nun kehrt sie, von der Liebe enttäuscht, mit ihrer Entourage nach Hause zurück: Haus und Hof kommen unter den Hammer, die Schulden sind zu hoch. Wie die Rettung aussieht, weiß Geschäftsmann Lopachin: Man könne auf dem Grundstück Datschen errichten und sie an Sommergäste vermieten. Voraussetzung dafür ist allerdings, den berühmten Kirschgarten der Familie abzuholzen. Aber ist es nicht möglich, auf noch ganz andere Weise wieder liquide werden? Durch Umschuldung etwa? Oder durch Glück? Dadurch, dass man die bedrohliche Situation ignoriert und noch einmal tanzt, auf dem Vulkan? Oder dadurch, dass man versucht die Konturen einer Gesellschaft jenseits des Profits zu skizzieren?
Anton Tschechow verstrickt in seinem 'Kirschgarten' ökonomische Diskussionen von größter Zeitgenossenschaft mit Figuren, die ihr Leben und ihre Lieben fast schon tragisch verfehlen. Und das auf anrührende, hochkomische Weise.

"Und Paris. Wie war es? Haben Sie Frösche gegessen."
"Krokodile habe ich gegessen."
"Sieh mal einer an."

Premiere

24.02.2012

Besetzung und Regieteam