zu unseren Füssen, das gold, aus dem boden verschwunden
von Svealena Kutschke
REGIE András Dömötör
Premiere am 08.06.2019
Inhalt
Ein Wohnhaus in Berlin. Darin: ein alter Trinker, ein lesbisches Paar, ein Geflüchteter, eine depressive Frau und ihr Ex-Mann. Um den Alltag, das Neben- und Miteinander dieser Sechs entspinnen sich Fragen nach Gentrifizierung und Verdrängung, vor allem aber nach unserem Umgang mit Fremdem – mit Menschen, die uns nicht verständlich sind, sei es aufgrund von Kultur, Herkunft oder auch nur von Missverständnissen und verstellten Blicken.
„Svealena Kutschke zeichnet in zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ein präzises Gesellschaftspanorama und lässt ihre Antiheld_innen so wortgewandt wie hochreflektiert zu Wort kommen: Ihre scheinbare Sprachmächtigkeit, die um die Hintergründe und Untiefen der eigenen Situation weiß, erzählt jedoch vor allem von der eigenen Ohnmacht." – aus der Jurybegründung
Svealena Kutschke ist in Lübeck geboren und studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Sie hat drei Romane veröffentlicht, zuletzt Stadt aus Rauch (Eichborn, 2017). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin, das Berliner Senatsstipendium und Aufenthaltsstipendien in China, Polen und Kroatien; zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden ist ihr erstes Theaterstück. Svealena Kutschke wurde 2019 mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises ausgezeichnet.
Premiere
08.06.2019
Hinweise
Zu unseren Füssen, das Gold, aus dem Boden verschwunden wurde bei den ATT 2019 uraufgeführt und in das Repertoire des DT übernommen
Besetzung und Regieteam
- Regie András Dömötör
- Bühne und Kostüme Sigi Colpe
- Musik Tamás Matkó
- Dramaturgie Juliane Koepp